Läufelfingen – Bölchen – Lauchfluh – Waldenburg

Datum: 10. Juni 2026

Route: Läufelfingen – Challhöchi – Belchenfluh – Lauchfluh – Waldenburg

Tourenleiter: Daniel Hollenstein

Aufstieg: 760m / Abstieg: 780m / Strecke: 14.6km

Marschzeit: 5:30h

Teilnehmer: 7 (Peter Furrer, Martin Graf, Peter Keller, Ruth Nussbaum, Verena Schmid, Martina Schroetter)

Pünktlich um 9 Uhr wanderte die kleine Gruppe in Läufelfingen los und bereits nach einem kurzen Einlaufen, begann der Anstieg in Richtung Challhöchi. Am General-Wille-Haus vorbei, folgte der Anstieg entlang den renovierten Wappen der ehemaligen Militärkompagnien, welche im 1. Weltkrieg die Fortifikation Hauenstein errichteten.

Hier ein kurzer geschichtlicher Abriss:

«Die Fortifikation Hauenstein im Baselbieter und Solothurner Jura bildete den östlichen Nordriegel in der Verteidigung der Schweiz im 1. Weltkrieg. Über 42 Km erstreckt sich die Kette der Befestigungen und Verteidigungsanlagen, welche sich wie ein Halbkreis, schützend um die Eisenbahnstadt Olten legt.

Die Fortifikation war ausgelegt für eine Besatzung von ca. 45’000 Soldaten mit 6’500 Pferden. Besonders im oberen Teil der Belchen-Südstrasse, in der Nähe der Belchenfluh, hinterliessen die stationierten Truppen aus der ganzen Schweiz ihre bildhauerischen Spuren.»

Nach einem kurzen Abstecher auf die Belchenfluh und dem geniessen der 360° Sicht, stiegen wir hinab zum Chilchzimmersattel. Die stärkende Mittagsrast gab wieder Energie für den Weitermarsch entlang dem Spitzenflüehli zum Weidblick. Dieser enttäuschte nicht: ca. 17 Gemsen mit Jungen weideten in kurzer Entfernung und liessen sich von uns nicht aus der Ruhe bringen.

Der Weg führte uns anschliessend entlang der Geissfluh, über die Lauchfluh zum Rehhag. Unterbrochen wurde die Wanderung immer wieder durch interessante Fortifikations-Bauten mit zusätzlichen geschichtlichen und technischen Beschreibungen. Da der geplante Abstieg Richtung Waldenburg gesperrt war, mussten wir über den mittlerweile regennassen und glitschigen Rehhag bis praktisch zur Gerstelfluh, z.T. unter T3-Bedingungen, weiterwandern.

Als die Sonne sich langsam wieder zeigte, erreichten wir unser Ziel in Waldenburg.

Fotos: Verena Schmid, Peter Keller