Hochtourentage im Furkagebiet

Bericht Hochtourentage im Furkagebiet

22. bis 24. Juli 2026 (3 Tage)

Bergführer: Jan Ermuth

Tourenleiter und Autor des Berichtes: David Neugebauer

Teilnehmende: Anuschka, Daphné, Andi, Marcel, Urs, Michi

Fotos: diverse Teilnehmende

Ich beginne meinen Bericht mit dem Schluss. Eine Teilnehmerin ist mit dem Helikopter ins Tal geflogen! Nicht etwa weil sie verunfallt oder erschöpft gewesen wäre, sondern weil die Sidelenhütte einen Transportflug bestellt hatte. Der Pilot ist der Bruder der Teilnehmerin. Das gewöhnliche Fussvolk (wortwörtlich) musste zu Fuss an die Furkapassstrasse laufen. Auf unseren Smartphones konnten wir uns ihren Flug ansehen. Einen solchen Bruder und ein solches Timing muss man haben. Unsere drei Tage im Furkagebiet sind Gott sei Dank unfallfrei und bei idealem Wetter verlaufen. Hier unser Programm:

1. Tag: Aufstieg zur Sidelenhütte und Kletterei entlang des Schildkrötengrates auf das Chli Bielenhorn 2941

2. Tag: Galenstock 3586 über den SE-Sporn und Abseilen über 150 Meter auf der präparierten Abseilpiste

3. Tag: Erster Teil des Strahlengrätli

Jan hat uns sicher über diese drei Tage geführt. Seine Tipps waren dosiert und wertvoll. Andi konnte uns mit seiner Erfahrung als Alpinist unterstützen. Die Kletterei war ein Genuss und hat bei ausgezeichnetem Wetter Spass gemacht. Unsere Truppe harmonierte und die Zweier- oder Dreierseilschaften haben gute Arbeit hingelegt. Das Abseilen über 150 Meter liess den Puls einiger Teilnehmenden hochgehen, ohne dass es eine Anstrengung war. Eindrücklich war es und vereinfachte uns den Abstieg wesentlich. Das Laufen über Geröll und losen Schutt wird mit der Zeit ermüdend. Am Abend genossen wir die ausgezeichneten Mahlzeiten des Teams der Sidelenhütte.

Der Autor dankt allen für diese drei schönen Tage im Furkagebiet. Wie wir feststellen konnten, gibt es viele weitere Kletterrouten ab der Sidelenhütte. Zum Teil anspruchsvoll. Einige haben sich vorgenommen, dieses Gebiet wieder ausgerüstet mit Seil zu besuchen.