Stansstad – Renggpass – Alpnachstad

Dattum: 26. August 2026

Teilnehmer: 17

Wanderleiter: Mäni Schwitter

Bei schönstem, heissen Wetter starten wir die Wanderung am Bahnhof Stansstad. Die erste Viertelstunde über Verkehrskreisel, Überführungen und Unterführungen ist alles andere als romantisch. Unterhalb der kleinen Kapelle oberhalb des Einganges des Strassentunnels der A2 erreichen wir aber doch noch den Wanderweg. Ein erster Ausblick auf Stansstad und den Alpnachersee von der kleinen Kapelle aus entschädigen uns für die Mühen durch das Strassenwirrwar. Von hier geht es steil aufwärts, zuerst über durch die Sommerhitze braun gebrannte Wiesen, nachher über schön angelegte, steile Wege im Wald. Immer wieder zeigt sich der Alpnachersee im schönsten Glanz. Nach 2,5 Stunden Schwitzen erreichen wir den Renggpass. Schon die Römer benutzten diesen Weg von Alpnach in die Region Luzern, eine Gedenktafel auf dem Pass erinnert an die Bedeutung dieses Überganges während der letzten Jahrhunderte. Nach der Mittagspause machen wir uns auf den Abstieg in Richtung Alpnachersee. Unterhalb des Renggpasses kommen wir an Überresten von Festungsanlagen aus dem 2. Weltkrieg vorbei, sie wurden als Teil des Reduit der Schweizer Armee erstellt. Der Weg hinunter nach Alpnachstad ist sehr steil und viel lose Steine versteckt unter dem wie im Herbst gefallenen Laub verlangen hohe Konzentration. Der Rest des Weges entlang dem Seeufer nach Alpnachstad ist darum wie des Dessert nach einem guten Essen. Vor der Heimfahrt in die Nordwestschweiz haben wir noch Zeit den Durst beim Bahnhof Alpnachstad zu löschen. Die meisten nutzten die Möglichkeit, den Tag mit einer Schifffahrt zurück nach Luzern zu beschliessen.

Fotos: M. Schwitter, U. Schwitter, R. Neyerling