Crémines Zoo- Creux de Glaces -Alte Eibe-Malsenberg-Gänsbrunnen

28. Oktober 2026

Leitung: Renate Bosshard

Teilnehmende: 20

Route: Crémines Zoo – Creux de glaces- Alte Eibe von Crémines  – Walenmatt -Malsenberg- Gänsbrunnen

Länge: 11 km – Aufstieg: 600m- Abstieg: 590m – Wanderzeit: 4 1/2 Stunden

 

Der Wetterbericht meldete bewölkt, aber trocken und nachmittags wenig Sonne. Als wir uns in Crémines trafen nieselte es leicht, es sollte den ganzen Tag so bleiben, teilweise regnete es etwas, die Sonne sahen wir nie. Trotzdem machten sich 20 Teilnehmende vom SAC-Baselland frohgemuht auf die Wanderung.

Der erste Teil des Weges folgte der Waldstrasse, nach ca. einer halben Stunden bogen wir auf einen schmalen Waldweg ab, der uns entlang der Creux de Glaces führte. Diese sind tiefe Graben, die noch aus der Eiszeit stammen. Der Anblick war immer wieder beeindruckend. Bei den Creux de glaces gibt es eine grosse und mehrere kleine Höhlen, die grosse war früher bis in den Sommer mit Eis bedeckt. Angesichts des Wetters und der Gruppengrösse erkundeten wir die Höhlen nicht. Als wir wieder auf die Waldstrasse kamen, waren wir nicht mehr weit von der alten Eibe entfernt. Sie ist ca. 1500 Jahre alt  und wirkt beeidruckend von ihrer Stammdicke, die eher schütteren Äste deuten auf ein hohes Alter hin. Was sie wohl alles schon erlebt hat? Sie könnte uns wahrscheinlich spannende Geschichten erzählen.

Da es weiter nieselte und der Boden dadurch rutschig geworden war, entschied ich mich spontan, den Weg nicht retour, abwärts zur Waldstrasse zu nehmen, sondern direkt auf kleinen Pfaden in Richtung der grossen Wiese zu wandern, die unser nächstes Ziel war. Alle schafften den «abenteuerlichen» Pfad und so befanden wir uns bald wieder auf dem Wiesenweg. Auf der Walenmatt entschieden wir uns wegen des Wetters nicht zum vorgesehenen Aussichtspunkt und zur Franzenhöhle zu wandern, sondern direkt zum Berggasthof Malsenberg, wo uns ein feines Mittagsessen erwartete. Wir schätzten das Essen an der Wärme und im Trockenen und machten uns danach gestärkt auf das letzte Wegstück Richtung Gänsbrunnen.

Fotos: Renate, Helen, Yves-Laurent