Tourenleitung: Renate Bosshard
Teilnehmende: 17
Touranforderung: 12 km; Aufstieg: 530m; Abstieg: 440m; Wanderzeit: 4 Std.
Schon in Bern sahen wir den Sendeturm des Bantigers von weitem. Wir starteten in Krauchthal Post mit sonnigem Wetter und angenehmen Temperaturen und wanderten zuerst durch das Dorf in Richtung Justizvollzugsanstalt Thorberg. Der Weg führte uns unterhalb des Gefängnisses in Richtung Lindenfeld und dann vorbei an den Fluehüsli, 3 Häusern, die früher direkt in Höhlen des Sandsteins gebaut wurden und immer noch dauerhaft bewohnt sind. Bei der Klosteralp machten wir nach einem zünftigen Aufstieg eine Trinkpause, Von Weitem sahen wir schon den Sendeturm des Bantigers. Über Ober Tannliboden, Hagenwerd, Rotenegg wanderten wir weiter zum Bantiger, wo wir gerade recht zur Mittagspause ankamen. Dort konnten wir nun unser Picnic essen, den Turm bis zur ersten Plattform besteigen und die Aussicht in die Alpen bewundern. Die Aussicht rundum war fantastisch, obwohl die Sicht nicht ganz klar war. Aber dank Orientierungstafeln konnten wir viele Gipfel bestaunen und benennen.
Nach der Mittagspause ging es weiter zum Stierebode und dann zur Burgruine Geristein, die auf steilen Felsen aufgebaut war, heute sahen wir vor allem eine modern rekonstruierte Ruine. Danach wanderten wir weiter durch die Cholgruebe zum Harnischhüet, wo wir den berühmten Elefanten aus Sandstein zwischen Bäumen im Gebüsch versteckt fanden. Wir waren uns einig, dass es ein Elefant ist, aber einige sahen, dass der Elefant den Kopf in den Boden gesteckt hatte und andere sahen einen Elefanten, der den Kopf in die Luft streckt.
Nun war es nicht mehr weit bis zur Haltestelle Lutzeren bei Bolligen und wir hatten Glück, es kam bald ein Postauto, mit dem wir die Heimreise antreten konnten.
Bericht: Renate Bosshard
Fotos: Peter Glaser und Renate
