Schangnau – Höchi Honegg 1549m – Chnübeli – Schwarzenegg

Sonntag, 17. Mai 2026 (wetterbedingt verschoben vom 15. Mai)

9 Teilnehmende

16,4 km, + 900hm, – 920hm, 5,5 Std.

Tourenleiterin: Regina Zweifel

Nach der Anreise nach Schangnau genehmigten wir uns einen Kaffee/Tee im schönen Hotel/Restaurant Löwen. Dazu ein Stück währschaft, selbstgebackene «Züpfe», wo me dr Anke no schmöckt. Das Wetter zeigte sich heute Morgen von der besten Seite. Ob wir noch Schnee finden werden, nach diesen garstigen Tagen, wo es teilweise bis 1200m heruntergeschneit hatte? Die Berggipfel vom Hohgant, der Sieben Hengste, vom Sigriswiler Rothorn usw. präsentierten sich frisch verschneit.

Der Aufstieg war steil, aber gut angelegt, auch mit vielen Treppenstufen. Vor dem Bürkelihubel machten wir den ersten Halt und man konnte noch etwas «einschieben» für die nächsten Höhenmeter. Die vielen schönen Ausblicke auf unzählige Berner Oberländer – Gipfel ergaben manches Foto, sogar die Stimme des «Guggers» war ab und zu zu hören und auch die ersten Frühlingsenziane, Ankenballen und Knabenkräuter blühten schon.

Nach der Mittagrast gings in den bewaldeten Teil der Honegg Nordseite, wo wir teilweise im Schnee und Pflotsch, mit Aussicht Richtung Mittelland und Jurakette, gut vorankamen. Der Gipfel der Höchi Honegg lag nicht am Weg, ist bewaldet und in unwegsamem Gelände. Drum wanderten wir daran vorbei.

Bevor der Abstieg losging, standen wir auf dem Aussichtspunkt Chnübeli 1424m, ein Gelände-Gupf, «waldfrei» seit dem Sturm Lothar. Auf der grossen kreuzförmigen Sitzbank genossen wir die Rundum-Sicht und konnten hautnah den Start von drei Paragleitern verfolgen, hatten diese doch nur wenige Meter zum Starten.

Danach gings steil runter, auf guten und weniger guten Pfaden, durch Wald und über Matten und vorbei an einem angriffigen Güggel, wo wir gottlob vorgewarnt waren. Mit grossem Durst kamen wir etwas zu spät in Schwarzenegg an, denn der Bären schloss gerade seine Türen. So genossen wir das kühle Bier oder anderes in der Innenstadt von Thun, auch immer schön dort!

Fotos: Regina, Tom, Roland